Aktuelles

SUP-Ausfahrt in die Entenlochklamm


Am 10.09.2022 hat sich ein Trupp aus 4 SUPlern und 4 Kajakfahrern gefunden, die bei mäßigem Wetter die wunderschöne Entenlochklamm zu befahren.

Danke an Andy für's organisieren.

Geschrieben am von Michi S.

100 Jahr MTV Kanu

Eigentlich sind es ja 101 Jahre MTV Kanu, aber das Coronavirus hat uns letztes Jahr bei der Planung
einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir die Feier dieses Jahr nachgeholt haben.
Hier ein kleiner historischer Abriss, der auch in der Rede von Teresa Piott zur 100 Jahr Feier gemacht
wurde.
Im 17. Mai im Jahr 1921 wurde durch die Sportfreunde Säckler, Haller, Schneider und Sponfelder die
Kanu-Abteilung gegründet. Bereits im ersten Jahr nahm man an der 1. Isar-Regatta teil und konnte
den 3. Und 4. Platz belegen.

Bild 1: Erstbefahrung Floßlände durch Beppo Säckler (1919)

Im Jahr 1924 wurde ein Bootsschuppen in Hinterbrühl angeschafft (Heute Biergarten-Ausschank der
Gaststätte Hinterbrühl). Hier konnten nun Boote gelagert und gesellige Runden stattfinden. Bereits 3
Jahre später konnte man ein Grundstück an der Zentralländstr 6 beziehen. Hier wurde ein Bootshaus
errichtet. Heute hat hier die Faltbootabteilung des DAV Sektion München ihren Sitz. Im Jahr 1931
erfolgte der Umzug an den heutigen Standort Zentralländstr 12.
Zur Olympiade 1972 in München wurde die Regattastrecke in Oberschleißheim gebaut. Auch hier
erhielt der MTV München eine Bootshalle und es wurde ab 1971 eine reger Trainings- und
Wettkampfbetrieb durch Karl Kaiser aufgenommen.
Als herausragend muss Magda Wunderlich genannt werden, die bei der Olympiade 1972 auf dem
Augsburger Eiskanal die Bronzemedaille im Kanuslalom gewinnen konnte.
Ab Ende der 1970er wird das Jugendtraining unter Hermann Siebold und Dieter Haberfelner in
Thalkirchen intensiviert. Ab 1979 gibt es auch Knau-Polo in Oberschleißheim.
In den 1985/86 wird das Bootshaus in Eigenleistung renoviert beziehungsweise neugebaut.
Mit dem Beitritt Oliver Bungers (heute BKV-Präsident, und DKV-Ausbildungswart) in den 1990ern
erweitert sich das Profil vom Wanderpaddeln zum extremen Wildwasserfahren.
In den 2000ern treten vermehrt Frauen in die Abteilung ein und prägen das Bild des Vereins
entscheidend.

Heute hat die Kanu-Abteilung rund 150 Mitglieder von denen ungefähr 50 regelmäßig an den
Trainings teilnehmen.

Bild 2: Training an der Floßlände 2022
2022 findet dann die die 100-Jahr-Feier statt. Mit Freunden und Begleitern der letzten Jahrzehnte
wurde gemeinsam gefeiert. Es gab eine kurze Begrüßung und eine kleine Rede des BKV-/DKV-
Vertreters Oliver Bungers. Eine kleine Ausstellung der Historie der Kanuabteilung war zu sehen. Eines
der Highlights war ein Bericht über eine Kajakabenteuer in Mexiko. Bei Kuchen und gegrilltem wurde
bis spät abends gefeiert und dabei sicher der ein oder andere Plan für eine Ausfahrt geschmiedet
oder sich in vergangenen Heldentaten gesonnt. Vielen Dank allen Besuchern, es war uns eine Freude
euch alle als Gäste begrüßen zu können.
Bei der Sichtung der Bilder und Unterlagen in Vorbereitung auf die Feier wurde uns klar, dass eines
über die ganzen 101 Jahre immer gleichgeblieben ist: Die Freude an gemeinsamen Ausfahrten und
geselliges Beisammensein.

 

Bild 3: Abpaddeln auf der Isar Oktober 2021

Bisherige Abteilungsleiter
Karl Haller 1921 – ????
Hugo Ringler ???? – 1928
Wilhelm Epp 1928 – 1930
Hans Wiendl 1930 – 1933
Anton Lechner 1933 – 1934
Hans Wiendl 1934 – 1936
Karl Haller 1936 – 1952
Eugen Füß 1952 – 1953
Karl Holzer 1953 – 1955
Josef Appel 1955 – 1975
Peter Schliep 1975 – 1976
Kurt Stahl 1976 – 1994
Dieter Haberfelner 1994 – 2000
Olaf Prölss 2000 – 2009
Heike Bubenzer 2009 – 2018
Nicole Schick 2018 – 2021
Teresa Piott 2021 -

Geschrieben am von Michi S.

Safety-Wochenende in Lofer

Vom 06.05. bis 08.05.2022 gab es das Angebot eines SafetyWochenendes, bei dem die Fähigkeiten zur Sicherung und
Rettung im Wildwasser vermittelt wurden. Mit dem dort erlangten Wissen können nun alle Teilnehmer zur Risikoreduktion bei einer Wildwasserfahrt beitragen. 
Im Laufe des Freitagabends kamen die Teilnehmer am Camping Grubhof in St. Martin bei Lofer an. Der Camping Grubhof ist ein idealer Standort für Kajaktouren an der Saalach. Die Saalach bietet Abschnitte in allen Schwierigkeitsgraden und ist ein ideales Trainingsrevier.

Man suchte den idealen Stellplatz für sein mobiles Zuhause, egal ob Camper oder Zelt. Man ratschte ein bisschen hier, ein
bisschen da. Lernte den einen oder anderen neu kennen. 
Schließlich haben sich ca. 20 Teilnehmer in allen Könnensklassen eingefunden. Ein Teil der Gruppe geht zum Abendessen ins Gasthaus des Campingplatzes, andere kochen sich selbst etwas. Letztendlich finden sich früher oder später alle unter einem großen Pavillon zusammen, um einen netten gemeinsamen Abend zu verbringen. 

Samstagfrüh, es ist kalt und es regnet. Aber als Paddler ist man Wasser aus allen Richtungen gewöhnt. Nach einer
kurzen Einweisung über den Tagesablauf und Aufteilung in vier Gruppen ging es erst mal mit Theorie los. Passend zu
den vier Gruppen gab es vier Lerneinheiten. 
Roman spricht mit uns über Safety-Grundlagen, Ausrüstung (Karabiner, Wurfsack, Messer, Auftriebskörper, Schwimmweste, etc) und Kommunikation auf dem Wasser. Eine Zusammenfassung der Zeichensignale ist zu finden unter 

www.kanu.de/_ws/mediabase/_ts_1615380183000//downl
oads/freizeit/Sicherheit/Zeichensprache_im_Ww_und_Seek
ajak_KS03-2021.pdf


Die zweite Station wird von Ralf geleitet. Wir sprechen detailliert über Wurfsäcke, machen ein paar Würfe, um ein
Ziel zu treffen. Wie muss ich als zu Rettender denn eigentlich das Seil halten. Wie stelle ich als Retter sicher, nicht gleich
hinterher ins Wasser zu fliegen. Die Zeit vergeht immer schneller als geplant.

Claas zeigt uns alpine Rettungstechniken. Er lässt uns einen Flaschenzug, einfach und doppelt, zur Materialbergung
aufbauen. Nachdem wir unser mehr oder weniger vorhandenes Wissen aus dem Physikunterricht aufgebraucht haben,
erklärt er, wie man es richtig macht. Zum Abschluss bauen wir noch einmal selbst einen doppelten Flaschenzug unter
Zeitdruck auf und uns wurde klar: Das muss man wohl öfter üben, bis es sitzt.

Der letzte Themenblock waren Grundlagen der Springersicherung. Hier springt ein angeseilter Retter auf einen im
Wasser Vorbeitreibenden, und wird durch die Sichernden gehalten. Ein kurzer Ausflug in die Geschichte der Schwimmweste seit den 80ern und ein Vergleich mit einer aktuellen Weste zeigen, was sich hier alles verbessert hat. Wir prüfen,
wie man den Sicherungsgurt an der Weste sauber befestigt, und ob man je nach Paddler und Schwimmweste besser
einfach oder doppelt durch die Metallöse schlauft. 


Mittags versorgt uns Wolle mit Bockwürsten und warmem Tee, der vor allem für den Nachmittag wichtig wird. Es geht
an die Praxis. Die Luft hat 12° und die Saalach 9°. Glücklicherweise geht kein Wind. Es gibt wieder vier Stationen, die
von Übungsleitern des MTV betreut werden. Jeweils zwei sind dabei kombiniert.


Station 1 ist die Bootsrettung, bei der geübt wird, wie das Boot eines gekenterten Kanuten schnell und sicher ans Ufer gebracht wird. Wichtig sind hier vor allem schnelles entschlossenes Handeln und eine gute Abstimmung im Team.
Der schwimmende Paddler übt sich im Wildwasserschwimmen, kommt dabei an der Spingersicherung vorbei. 
Der Schwimmer wird hier durch einen am Seil gesicherten Springer gerettet. Diese Technik verwendet man vor allem,
wenn man die Sicherung vorbereiten kann und/oder die Rettung eines Bewusstlosen erfolgen muss, der sich nicht
mehr selbst an einem Seil festhalten kann. Jeder Übende nahm dabei im Wechsel jede Rolle ein.
Beim zweiten Aufgabenblock ging's wieder ins Wasser. Wir üben einen Baumstamm im Wasser zu überwinden. Um kein
großes Risiko einzugehen, haben wir uns unseren Übungsbaumstamm selber mitgebracht. Dieser ist so im Wasser
angebracht, dass er knapp überspült wird. Da er keine Äste hat ist es für die Übung sicher, wenn man das Überwinden
nicht schafft und unter dem Baumstamm durchmuss. Nach mehreren Versuchen klappt es dann irgendwann, den
Baumstamm zu überwinden. Ich glaube, alle haben gelernt, um Bäume im Wasser einen großen Bogen zu machen.


Nachdem man mehr oder weniger erfolgreich den Baumstamm überwunden hatte, trieb man an der vierten und
letzten Station vorbei. Die Rettung mittels Wurfsack. Hier wird vom Ufer aus dem Vorbeitreibenden ein Seil mittels des
Wurfsacks zugeworfen. Der Schwimmer hält sich fest und wird durch den Werfer mit Hilfe der Strömung ans Ufer
gebracht. Die richtige Haltung hilft hier enorm, um möglichst wenig Wasser abzubekommen.

Nach diesem anstrengenden Tag gab es am Abend wieder ein gemütliches Beisammensein, bei dem man sich die
besten Geschichten des Tages nochmal erzählte. 


Sonntagfrüh dann der Abbau der Zelte und Wohnmobile, um eine gemeinsame Ausfahrt auf einem für alle fahrbaren
Abschnitt der Saalach in Angriff zu nehmen. Da Claas, Pramod und Wolfi keine Lust auf Autofahren hatten, nahmen sie den Wasserweg und befuhren die Teufelsschlucht (WW V), um die anderen an deren Einstieg in Au zu treffen.

Geschrieben am von Michi S.

Anpaddeln auf der Leitzach

Als erste gemeinsame Ausfahrt des Jahres geht es am 24.04.2022 an die Leitzach. Die Leitzach ist ein Nebenfluß der Mangfall und fließt von (ungefähr) Bayrischzell nach Weyarn.
Um 09:00 traf sich eine bunte Mischung auas alten Hasen, Anfängern und Jugendlichen am Bootshaus. Nach dem Verladen der Boote ging es los zur Einsteigesstelle in Fischbachau-Point. Nach dem Umziehen werden die Autos noch an die Aussteigestelle in Wörnsmühle gebracht und wir sind um 11:30 am Wasser.

Der Abschnitt zwischen Point und Wörnsmühle ist mit WW I-II und einer WWIII-Stelle genau richtig für den Auftakt. Ein bisserl mehr Wasser hätte es sein dürfen.

Zunächst fließt der Fluß über einige Stufen durch eine offene Weidelandschaft. Fahrtechnische Schwierigkeiten gibt's hier noch keine. Nach kurzer Fahrt ist dann eine verblockete Gefällstrecke erreicht, die man sich als Einsteiger auf jeden Fall anschauen solte, um die richtige Linie zu finden. Da recht wenig Wasser im Fluß ist, wird es für die großen Boote hier eng.

Die Jugend, angeleitet von Wolle, zieht unbeeindruckt ihre Linien zwischen den Felsen. Da kommen in Zukunft ein paar wirklich starke Paddler raus!

Weiter geht's zum ersten Wehr, das über eine Fischtreppe umfahren werden kann. Auch hier würde etwas mehr Wasser nicht schaden, aber man kommt durch.

Nun folgt der schönste Teil der Strecke. Es geht durch das Drachental, eine wunderschöne Waldschlucht mit ein paar Verblockungen.

Am Ende des Waldtales folgt das erste Wehr bei Wörnsmühle. Hier haben wir unsere Fahrt beendet. Pünktlich zum Ausstieg kam dann ein kräftiger Regenschauer, so daß alle über ihre Paddelklamotten froh waren.
Anschließend besuchte ein Großteil der Gruppe noch das nahegelegene Gasthaus Nägele, um sich zu stärken.

Vielen Dank an Wolle für die Organisation der schönen Ausfahrt!

Geschrieben am von Michi S.

Hallenräumung Oberschleißheim

Am 26.2. versammeln sich um 09:00 einige fleissige Helfer an der Regattastrecke in Oberschleißheim. 

Auf Grund der harausragenden Vorarbeit von Tete und Roman ist der Plan zum Räumen der Halle schnell erklärt. Erst mal in der bestehenden Halle Platz schaffen und die bereits vorab als defekt erkannten Boote entsorgen. Auch Wildwasser-Vereinsboote sollen wieder in ihr angestammtes Revier nach Thalkirchen kommen. 

Herrmann Siebold, Urgestein des Vereins und Schlüsselmeister von Oberschleissheim, macht sich als Koordinator ans Werk. Immer wiede rmuss man ihn davon abhalten tonnenschwere Eisenträger und ebenso schwere Boote zu bewegen.

Durch den regen Betrieb an unseren Hallen werden Sportfreunde der Nachbarvereine auf uns aufmerksam und versorgen uns mit Kaffee.

Endlich ist ausreichend Platz in der beibehaltenen Halle, um alle Bootwe aufnehmen zu können. Jetzt geht's schnell. In Windeseile werden alle Boote, Paddel und sonstiges Zubehör umgelagert. Angesammeltes Material wird getrent in noch brauchbar (Brennholz), Metallschrott (wir von der Rgattastrecke entsorgt) und Sperrmüll (entsorgen wir).

Erste Boote konnten schon direkt vor Ort verkauft werden. Die niocht mehr funktionsfähigen REnnboote konnten wir verschenken, sie werden jetzt ein neues Leben als Regale und Lampen führen. Ein echtes Win-Win, wir müssen nicht entsorgen und jeamnd anderes hat Freude an den Booten.

Endlich ist alles umgeräumt, die Halle ist leer, Tete (DANKE!) kehrt ein letztes Mal durch und wir machen uns auf den Weg zurück nach Thalkirchen. Unterwegs noch ein erster Zwischenstop beim Sperrmüll. Die andere konnten leider nicht so einfach entsorgen, da sie alle nur München-Land Kennzeichen hatten, also packen wir den restlichen Sperrmüll in mein Auto um und fahren wieder los.

Nachdem das Brennholz verstaut und aller Sperrmüll entsorgt war konnten wir uns unsere Belohnung noch zu einem Riesntopf Chili con Carne zusammensetzen.

Tja und jetzt stehen 5 Prijon Athlete zum Verkauf. Bei Interesse gerne an Tete oder Roman wenden.

 

Kajakhalle OSchleissheim vorher 

Geschrieben am von Michi S.

Neues Image-Video des MTV Kajak verfügbar

Im letzten Spätsommer wurde ein schönes Image-Video für die Kajakabteilung des MTV gedreht.

Wenn ihr auch an weiteren Videos des MTV München von 1879 eV interessiert seit,

besucht doch den Youtube-Kanal

Geschrieben am

Dreikönigsfahrt 2022


Morgens um 10 Uhr fanden sich fünf Winter-Paddler am Bootshaus ein, um die seit 1977 gelebte Vereinstradition zu pflegen. Seit dieser Zeit wird jährlich am Dreikönigstag gepaddelt. Zügig wurden die Boote und unsere Ausrüstung geladen und dann ging‘s los zum Einstieg an der Isar-Brücke Grünwald. Das Wetter bescherte uns milde Winter-Temperaturen und es gab nur knapp 10 Minuten Schneefall während unserer Fahrt. Die wenigen Radler und Spaziergänger entlang der Isar begegneten uns freundlich und mit einer gefühlten Mischung aus Erstaunen, Anerkennung und einem gewissen Kältegefühl…

Bei gut gewählter Ausrüstung und Kälteschutz war es, auch wenn es für viele schwer vorstellbar ist, jedoch in der gesamten Gruppe niemandem kalt. Dies gilt solange man in Bewegung bleibt. Die Pause fiel bei der kurzen Wegstrecke jedoch aus. Bis zum Bootshaus in Thalkirchen waren knapp 8 Kilometer Isar an diesem Tag genau die richtige Dosis zum Saisonstart 2022. Angekommen an der Thalkirchner Brücke trainierten wir noch ein paar Minuten an den Slalomstangen und freuten uns auf einen kleinen Ausklang am Bootshaus. Dort angekommen trafen wir noch Dieter H., der über Jahrzehnte treibende Kraft dieser ganz besonderen Veranstaltung ist.

Strahlende Gesichter zeigen, das diese wunderbare „Traditionsfahrt“ lebt und einfach Spaß macht. Save the date: 6.1.2023.

 

Geschrieben am von Martin T.

Fahrtenprogramm 2022


Weil ihr alle so brav wart dieses Jahr, hat der Nikolaus euch das Fahrtenprogramm für das Jahr 2022 gebracht.

Fahrtenprogramm 2022

Geschrieben am von Michi S.

 Ein Abpaddeln (fast) wie früher 


2020 musste das Abpaddeln, also die letzte Paddelvereinsfahrt der Saison, wie so viele Veranstaltungen leider
ausfallen. Doch 2021 durften wir wieder, und am zweiten Oktober-Wochenende war es soweit.

Einziger Wermutstropfen: Weil die angemietete Hütte auch unter 3G-Bedingungen noch nicht wieder voll belegt werden durfte, konnten nicht ganz so viele Paddler wie vor Corona mit. Das Abpaddeln hat bei der Kanu-Abteilung des MTV eine lange Tradition. Und seit einigen Jahren heißt das Ziel: Zwieselstein, ein Ort hoch oben im Ötztal. Die DAV-Hüttedort ist ein idealer Ausgangspunkt nicht nur für Paddelaktivitäten u.a. auf der Ötztaler und der Venter Ache sowie dem Inn. Auch Wanderwege, Klettersteige und die Therme in Lengenfeld laden zum Besuch ein.

Und sogar ein früher Auftakt der Ski-Saison ist drin: Der Termin des Abpaddelns fällt oft mit dem Opening im nahen Sölden zusammen. Diese Chance nutzten auch dieses Jahr einige Paddler zum „Fremdgehen“: Sie verbrachten den Samstag auf der Piste statt auf dem Fluss. Wer wollte es ihnen verdenken angesichts strahlenden Sonnenscheins und frisch präparierter Pisten. 

Einige andere Fahrtteilnehmer ließen an diesem Samstag ebenfalls die Paddel stehen und stellten sich lieber an den Rand einer Racing-Strecke. Zeitgleich zum Abpaddeln fand nämlich die Nachfolgeveranstaltung der berühmten „Sick Line“ auf der Wellerbrückenstrecke statt. Die Wellerbrückenstrecke ist ein wildwassertechnisch sehr anspruchsvoller Abschnitt der Ötztaler Ache und die „Sick Line“ bzw. „Oetz-Trophy“ (wie sie seit diesem Jahr heißt) ein Rennen nur für echte Könner. Alle anderen haben ihren Spaß beim Zuschauen, wenn die mutigen Kajak-Fahrerinnen und -Fahrer sich erst die Startrampe und dann diversen Schlüsselstellen namens TNT-Katarakt oder Champion’s Killer herunterstürzen. Nachdem auch zwei Mitglieder der MTV-KanuAbteilung am Start waren, war Mitfiebern Pflicht.

Mit welcher Aktivität auch immer die unterschiedlichen Grüppchen diesen schönen Herbst-Samstag verbrachten: Am Abend trafen sich alle in der guten Stube der Hütte, aßen gemeinsam, erzählten sich vom vergangenen Tag, von der
vergangenen Saison, schmiedeten Pläne für die nächste Saison. Und es fühlte sich tatsächlich fast so unbeschwert an
wie vor der Pandemie. Spätestens am Sonntag beschlossen die meisten Teilnehmer dann doch, ihre Paddelsaison gebührend, also im Kajak, abzuschließen – je nach Lust, Laune und Können auf verschiedenen Flussabschnitten. Vielen Dank an Susu Habenicht, die trotz aller Unsicherheiten im Vorfeld auch dieses Jahr die Organisation souverän gemanagt hat und in ihrer vorausschauenden Art gleich die gemütliche Hütte des Alpenvereins für nächstes Jahr wieder reserviert hat. Und vielleicht, ja vielleicht ist dann wirklich alles wie früher – oder noch schöner, weil wir es noch mehr zu schätzen wissen.

Geschrieben am von Petra K.

Abpaddeln 2.10.2022 - Auf der Isar vom Sylvensteinspeicher nach Arzbach

Treffpunkt Bootshaus 10 Uhr. Der Hänger wird mit 14 Booten, davon 2 Duo's beladen. Und einige weitere Autos mit Booten sind auch unterwegs.
Es ist logistisch nicht ganz einfach 28 PaddlerInnen mit ihren Booten ans Ziel zu bringen.
Auf zum Treffpunkt an der Brücke unterhalb der Staumauer am Syvensteinspeicher.

Kajaks

Boote abgeladen und die Autos an den Ausstieg nach Arzbach gebracht. Dank Oldie-Shuttle (Danke Hans) musste nur ein weiteres Auto die Fahrer zurück zum Einstieg bringen.
Um 13 Uhr sind wir bei herrlichem Wetter mit milden Temperaturen am Wasser. Eine fast rekordverdächtige Zeit, wenn man die große Zahl der Paddler berücksichtigt.

Meistens gemächlich, mit genügend Zeit zum Ratschen geht's die Isar hinunter. Die gelegentlichen Schwälle sorgen für ein wenig Abkühlung.

Angekommen am Wehr in Fleck muss umtragen werden, auf Grund des guten Wasserstandes jedoch nicht weit.


Nachdem wir Lenggries passiert haben, kommt das Sahnestück der Strecke, die Isarburg.
Ein schöner Katarakt mit WW III, der die Anfänger zögern lässt. Aber nach ausgiebiger Besichtigung fahren fast alle runter.
Mal geführt von einem erfahrenem Paddler mal auf eigene Faust.
Die guten Paddler toben sich derweil in der Walze am Fuß des Kataraktes aus.

Der Rest der Strecke bis zum Austieg in Arzbach ist wieder ruhig.
Insgesamt haben wir 4 Stunden für die 18km gebraucht.
Jetzt noch schnell anziehen, die Boote verladen.
Der Großteil macht auf den Weg nach München ins Bootshaus. Ein paar bleiben in Arzbach, um am Berg zu übernachten.
Nach dem Abladen und Aufräumen der Boote endet ein wunderschöner Flusstag.

Geschrieben am

Hallentraining hat begonnen

Ab 5.10.2021 findet wieder das Hallentraining statt. Termine bitte der Trainingszeiten-Seite entnehmen.

Geschrieben am von Michi S.

Vive la France Intensiv‐Training im Wildwasserpark Huningue 26.06./27.06.2021

Am späten Freitagabend traf unsere Gruppe nach und nach am Campingplatz „Au petit port“ ganz in der Nähe unseres Wochenendziels ein; nachdem die Betten gebaut waren, entstand eine – lang vermisste – große Campingtisch‐Tafel, an der gemütlich gespeist wurde. Einige hatten schon früher mal ein paar Runden auf dem künstlichen Areal gedreht und grinsten breit. Die Vorfreude stieg… Morgens um 8 Uhr wurde zunächst die örtliche Bäckerei aufgesucht, um die begehrten Croissants, Eclairs, diverse Baguettes und weitere Leckereien zu erhaschen. Da entsteht die gute Laune schon vor dem Frühstück.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir zunächst ein ausgiebiges Frühstück genießen. Dann wurden mehrere
Kleingruppen eingeteilt, die jeweils mit einem Übungsleiter unterschiedliche Trainingsschwerpunkte setzten. Recht zügig
ging’s dann zum Eingang des Wildwasserparks – wir waren gespannt auf das Training.

 

 

Der „Parc des Eaux Vives“ ist wunderbar in einen Park integriert und bietet auf ca. 350 Metern ansprechende Trainings‐Spots. Hier kommen sowohl Anfänger, Fortgeschrittene als auch sehr erfahrene Wildwasser‐Kajaker auf ihre Kosten, da man unterschiedlichste Techniken erlernen, festigen und verfeinern kann. Sowohl unsere Slalom‐Fahrer als auch die Wildwasser‐Fans  waren von Anfang an begeistert. Nach den ersten Erkundungs‐Fahrten verteilten sich die Trainingsgruppen auf unterschiedliche Spots an der Strecke. Walzen‐Training, Traversieren, Kehrwasserübungen und natürlich die eine oder andere Schwimmeinlage sorgten für viel Abwechslung und beste Stimmung. Die Strecke ermöglicht mit durchaus anspruchsvollen Spots viele
Trainings‐Erlebnisse und hier und da auch mal etwas Ernüchterung, falls mal was nicht sofort gelingt. In jedem Fall ist hier – bei entsprechender Einweisung und Ausrüstung – eine steile Lernkurve im Technik‐Training möglich, da die Strecke einige spannende Strömungen bietet. Dabei steht natürlich für alle Beteiligten die Sicherheit ganz oben; daher boten unsere Übungsleiter auch Rettungs‐Übungen und damit verbundene Technik‐Schulungen an.
Die Mittagspause wurde mit typisch französischen Leckereien gepimpt und nachmittags ging es wieder in die Boote. Der örtliche Kajak‐Shop bot neben Equipment auch noch einige interessante Kajak‐Neuheiten an, die von einigen direkt vor Ort ausgiebig getestet wurden. Abends zog es uns dann in ein Restaurant direkt ins Ortszentrum von Huningue. Auch dort wurden wir wie erwartet kulinarisch verwöhnt.

Sonntags wieder bestes Wetter. Nochmals auf die Strecke und dann ging es nachmittags wieder auf die leider etwas
längere Reise heim nach München. Gleichwohl hörte man nur positive Stimmen über dieses gelungene und technisch sehr lohnende Trainingswochenende.

Ein Riesen‐Dankeschön an Anja für die perfekte
Organisation und an alle Übungsleiter für die intensiven und
wertvollen Schulungen.
Fazit: Da muss man nochmal hin!

Geschrieben am von Martin T.

Endlich erstes Schnupperpaddeln nach Lockdown


Nach langem Warten fand am 01.06.2021 endlich unser erstes Schnuppertraining statt. Aufgrund des
langen Lockdowns hat, hat sich eine ziemlich lange Warteliste gebildet. Insgesamt zehn Angemeldete
konnten dann zum Training für Neueinsteiger eingeladen werden.
Zusammen mit drei unserer Hilfs-/Übungsleiter wurden dann die Grundschläge mit dem Paddel erst
in der Theorie erklärt und mit Trockenübungen nähergebracht, anschließend haben sich alle mit den
Paddelschläge auf dem Isarkanal direkt am Bootshaus ausprobieren dürfen.
Ich freue mich, dass wir bei diesem Schnupperpaddeln fünf neue Paddler bei uns dazu gewinnen
konnten.

Geschrieben am von Roman K.

Trainigsauftakt an der Flosslände

Endlich ist es wieder so weit und der Trainigsbetrieb an der Flosslände kann wieder laufen. am ersten offiziellen Trainingstag war auch gleich richtig viel los.

 

Hier ein paar Eindrücke, die uns Andy zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank!

 

 
   

 

 

Geschrieben am

Familienfahrt am Schwarzen Regen - Bayerisch Kanada


Vom 1.6. bis 5.6. war ich mit meiner Familie am Schwarzen Regen zum Paddeln. Unterkunft fanden wir am wunderschönen Naturcampingplatz "Camping Höllenstein See" in Pirka direkt am Fluss. So konnte ich jeden Morgen, bevor alle anderen aufgewacht waren, eine kleine Konditionsrunde flussaufwärts drehen.

Bei bestem Wetter konnten wir alle Annehmlichkeiten genissen und habe den Fluss in der näheren Umgebung ausgiebeig ausgekundschaftet. Start direkt vorm Zelt inklusive. Einmal gemütliches Wanderpaddeln auf dem Höllensteiner Stausee.

Am nächsten Tag langsam steigernd von Gsdtadt zum Campingplatz zurück in leicht bewegtem Wasser (WW1). Leider wird der Einstieg in Gstadt nicht mehr möglich sein, da hier ein Besitzerwechsel stattgefunden hat und der neue Besitzer das Ein- und Aussetzen und auch den Zeltplatz nicht mehr dulden will.

Ein Ruhe-Tag mit Besuch des Walwipfelpfades in St. Englmar hat der Erholung im Kurzurlaub gutgetan. Bei fantastischem Wetter konnten wir grandiose Ausblicke auf die Höhen des Bayerischen Waldes und die Flacheebene Niederbayerns geniessen.

Zum Abschluss dann noch eine spritzige Fahrt durch den Gumpenrieder Schwall (WW 2-) mit Ende am Campingplatz Schnitzmühle.

Auf jeder Fahrt waren wir nahezu alleine am Fluss und konnten so die wildromantische Landschaft ausgiebig geniessen.

Ein wirklich toller Kurzurlaub in der Nähe mit der ganzen Famile.

 

Geschrieben am von Michi S. + Familie

Erste offizielle Vereinsfahrt 2021 - Christi Himmelfahrt


Christi Himmelfahrt war es so weit. Olli, Susu und ich machten uns auf den Weg an die Iller. Zu Dritt ging alles schnell, schon nach 15 Minuten waren wir auf dem Weg zum Ausstieg in Seifen (47.5890, 10.2533). Nach einem schnellem Wechsel in die Paddelklamotten ging's zum Einstieg in Blaichach (47.5252, 10.2599). Mit gutem Wasserstand von 103cm am Pegel Sonthofen floss die Iller zügig dahin. Jede Menge Kehrwasser boten sich an, um ein wenig zu üben.

Auch Petrus fand unsere Idee gut. Genau in unserem Paddelzeitfenster gab's keinen Regen, sogar Sonnenschein gab's.

Nach viel zu kurzen 1,5 Stunden waren wir schon wieder am Ausstieg und machten uns auf den Heimweg zum Bootshaus.

Schön war's. Vielen Dank an Olli für's organisieren.

 

Leider waren wir so schnell unterwegs, dass wir keine richtigen Fotos gemacht haben.

 

 

Geschrieben am

Neue Abteilungsleitung Kanu gewählt


Wir haben uns als Paar im März getraut. Nicht, wie ihr jetzt vielleicht meint: Wir, Teresa Piott und
Roman Kubista, sind weder zusammen, noch haben wir geheiratet. Aber wir haben uns getraut, uns
im Duo zur Wahl als neue Abteilungsleitung der Kanu-Abteilung zu stellen. Und sind gewählt
worden.
Wir möchten uns euch kurz vorstellen:
Ich, Teresa „Tete“ Piott, bin Studentin der Mathe und Physik auf Lehramt an der LMU München.
Das erste Mal im Boot saß ich 2012 und bin seit 2016 Mitglied der Kanu-Abteilung. Ich habe meine
Vorgängerin Nicole Schick bereits in den letzten Jahren unterstützt – weiß also schon ganz gut, was
auf mich zukommt, und freue mich darauf. Als langjährige ehrenamtliche Teamleiterin beim
Stadtjugendamt habe ich auch bereits Erfahrung mit Führung im Team.
Ich, Roman Kubista, bin gelernter Orthopädietechniker und seit zehn Jahren Mitglied. Ich habe in
der Abteilung schon mehrere Ämter ausgeübt, unter anderem war ich Jugendwart. 2018 habe ich
meinen Fachübungsleiter-C-Kanubreitensport gemacht und bin seitdem regelmäßig im Training als
Übungsleiter aktiv. Als stellvertretender Abteilungsleiter werde ich mich auch vorrangig um die
Organisation des Trainingsbetriebes kümmern.
Wir ergänzen uns in unseren Kompetenzen sehr gut und kommen auch menschlich prima
miteinander klar, sodass wir uns gerne gemeinsam der Verantwortung gestellt haben. Wir freuen
uns auf die Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung, mit dem Hauptverein und mit allen
Interessierten.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei der bisherigen Abteilungsleitung Nicole Schick, Frank
Türschmann und Andreas Weiß für ihre großartige Arbeit. Und wir hoffen darauf, dass auch
weiterhin so viele Mitglieder mit Rat und Tat mit anpacken. Denn eine Leitung kann nur so gut sein
wie ihre Unterstützung in der Abteilung ist. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben: für die
Abteilung, für den Verein.
Und wenn einer von euch mal Lust hat, ins Kajakfahren hineinzuschnuppern: Sobald die Corona-
Maßnahmen es wieder erlauben, freuen wir uns auf euch. Alle Informationen findet ihr auf der
Abteilungs-Website.
Bis bald!
Teresa Piott und Roman Kubista

Geschrieben am von Teresa Piott und Roman Kubista

Einbauten im Ländkanal

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Nach den Vorbereitungen am 29.04.2021 konnten wir am 4.5. nun endlich die Einbauten in den Kanal vornehmen, um besser trainieren zu können. Hoffentlich klappt das Kleingruppentraining demnächst. Ansonsten halt wie bisher im Familienverband+1. Ab 5.5. soll nachmittags bis 21:00 immer 8,6 m³ fliessen.

Mit tatkräftiger Unterstützung aller Vereine konnte alles zum Abschluss gebracht werden. Leider hat die drohende Ausgangssperre und die anderen Corona-Auflagen ein gemütliches Ausklingen verhindert. Aber das holen wir nach.

Geschrieben am von Michi S.

Unsere Sponsoren:

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